Klasse 9a nimmt teil am Projekt Ruhrkunstbewegt
Wie sieht unsere Zukunft in ein paar Jahren aus?
Das haben wir uns (die Klasse 9a) im Rahmen eines Videokunst-Projekts im Museum Folkwang gefragt.
Unser Vorhaben fand im Rahmen des Projekts Ruhrkunstbewegt statt. Dazu fuhren wir mit der Tram zum Museum Folkwang. Einige Schülerinnen und Schüler nutzten für den Weg unseren Helen-Keller-Bus. Wir haben an vier Mittwochen im November das Museum besucht.
Im Foyer des Museums gab es eine Wand, die uns allen viel Spaß gemacht hat: Vor dieser Videowand wurde man gefilmt und dann wellenartig auf der Wand dargestellt.
Vom Foyer aus gingen wir in den Werkraum und haben uns dort alle vorgestellt. Wir lernten Susanne und Jona kennen, die das Projekt angeleitet haben. Für die Namensschilder suchten wir uns Farben aus. Die Farben zeigten, wie wir uns gerade fühlen. Das Projekt und unsere Aufgaben wurden uns vorgestellt.
Vom Werkraum aus gingen wir aber zunächst durch die Ausstellung des Museums und haben verschiedene Skulpturen und Gemälde betrachtet. Wir erfuhren, wer die Bilder gemalt hat und wann sie entstanden sind. Interessant war auch, welche Farben die Malerinnen und Maler gewählt hatten und welche Stimmung dadurch bei uns entstanden ist.
Zurück im Werkraum haben wir überlegt, wie sich jeder von uns seine bzw. ihre eigene Zukunft vorstellt. Jeder hatte dazu unterschiedliche Vorstellungen. Wir haben dann Skizzen angefertigt und auf Pappe übertragen. Die Skizzen handelten von unseren Träumen und Zielen in fünf Jahren. Wir haben dann die Skizzen vergrößert und als Gemälde auf Pappe übertragen. Dazu haben wir knallige Neonfarben und bunte Neonklebebänder verwendet. Dann haben wir unsere Stimmen aufgenommen und unsere Wünsche oder Vorstellungen über unsere Zukunft geäußert. Wir haben auch mit verschiedenen kleinen Instrumenten Musik und Geräusche erzeugt.
Beim letzten Treffen haben wir uns alle schwarze Kleidung angezogen, damit die Kleidung auf dem Film nicht erscheint. Unsere bunten Neongemälde wurden dann mit Schwarzlicht ausgeleuchtet und gefilmt. Die Rollifahrer hatten während der Aufführung Neonstreifen auf den Rädern und auf den Armen. Zuletzt hat Susanne das Video geschnitten und mit unseren Geräuschen und unseren Kommentaren vertont. Es ist ein richtig toller Film entstanden, der von unseren Träumen und Zukunftswünschen handelt.
Hier seht ihr unser Video "Wenn Träume leuchten!"
Zum Download hier klicken: Video Projekt Ruhrkunstbewegt (MP4, 85,48 MB)